Auf Grundlage der gleichen Position wie nach dem einfachen Heben oder dem Bear Hug Carry bietet sich die Sandsack-Kniebeuge an. Kniebeugen gehören zum Pflichtprogramm für einen gesunden Körper.
- Such dir aus der aufrechten Position mit dem Sandsack vorm Rumpf eine stabile Stellung der Füße, etwa Schulterbreit
- Spanne deinen Rumpf an und gehe in eine saubere Kniebeuge
- Der Rücken bleibt dabei gerade, nicht überstreckt und nicht stark gebeugt
- Eine leichte Bewegung des Beckens nach hinten leitet die Bewegung ein
- Je nach Fußsstellung und Größe des Sandsacks endest du ungefähr mit den Oberschenkeln parallel zum Boden, mit einer breiten Fußsstellung schaffst du es auch tiefer
- Die Fersen bleiben unbedingt stabil auf dem Boden. Durch sie drückst du dich wieder nach oben
- Eine leichte Beugung nach vorn (d.h. die Hüfte hebt sich schneller als die Schultern) bei der Aufwärtsbewegung ist mit dem Sandsack nicht ungewöhnlich. Solange der Rücken stabilisiert ist, ist das kein Problem und entspricht eher der natürlichen Kniebeuge unter Last
Hier kann man die traditionellen Faustregeln für Wiederholungen und Satzzahlen nutzen.
Aufgabe: Mach drei Sätze mit jeweils bis zu zwölf Sandsack-Kniebeugen. Erreichst du dreimal zwölf Wiederholungen, prüfe mit Blick auf deine anderen Übungen, ob du das Gewicht des Sandsacks sinnvoll um 5 Kilo erhöhen kannst. In der Regel geht das.