Natürlich kann man einen Trainings-Sandsack auch selbst bauen. Zu den häufigsten Konstruktionen gehören ineinander verschachtelte, stabile Plastiksäcke, umwickelt mit reichlich Paketklebeband. Oder man nutzt bereits bestehende Taschen oder Koffer und füllt diese direkt mit Sand oder Steinen oder packt erst kleine 5-Kilo-Säcke, die man dann in einen größeren Sack steckt.
All das ist möglich, aber es ändert nichts an der Physik. Die großen Herausforderungen:
- Die auftretenden Kräfte: Lass einen 60-Kilo-Sack aus Schulterhöhe auf den Boden fallen und schau zu, was geschieht. Der Sand im Sack explodiert mehr oder weniger beim Verteilen der Energie des Aufpralls. Das ist eine hohe Belastung für das Material des Sacks und die Nähte. Die meisten Eigenkonstruktionen halten diesem Test nur wenige Male stand.
- Die Dichtigkeit: Selbst viele kommerzielle Sandsack-Modelle verlieren laufend Sand durch Ritzen, Nähte und Reißverschlüsse.
- Verschleiß: Wenn der Sandsack täglich bewegt, geworfen, gehoben und gezogen wird, ist das eine hohe Belastung des Materials. Die meisten Materialien, besonders Klebeband und Plastiksäcke, halten dem nicht lange stand.
Das ist die Realität der Sandsack-Konstruktion. Probier es gerne aus, wenn du magst.
Allein der sichere und langlebige Verschluss eines Sandsacks ist eine Herausforderung. Auch Reißverschlüsse, wie sie an vielen Modellen verwendet werden, sind eine Schwachstelle, die den Belastungen bei jeder Bewegung standhalten muss.
Deswegen habe ich mich für die StrongFit-Sandsäcke entschieden: Das Verschlusssystem ist nicht nur einstellbar, sondern kompensiert auch einen großen Teil der beim Aufprall entstehenden Kräfte und mindert dabei die Materialbelastung.