Sandsack Training (Ratgeber)

Wann und wie du beim Training atmest, entscheidet nicht nur über deine Sauerstoffversorgung, sondern auch über deine Körperspannung.

Vor einer größeren Kraftanstrengung sollte man in den Bauch atmen und die Luft anhalten. Dabei spannt man die Muskeln des Bauchs und ganzen Rumpfs an. Diese Spannung zusammen mit der eingeschlossenen Luft schützt den Körper. Wenn man nun eine Last hebt, schiebt oder drückt, stößt man kontrolliert die Luft aus, meist mit einem Stöhnen oder Grunzen.

All das sind eigentlich ganz natürliche Vorgänge, die instinktiv ablaufen sollten. Ich schreibe “eigentlich”, weil dieses körpereigene Verständnis vielen Menschen verloren gegangen ist, wohl weil sie einfach zu selten solche schweren Lasten bewegen.

Meiner Erfahrung nach ist es wichtig, dass man bei der Kraftanstrengung die Luft nicht vollständig anhält: Sonst kann es zu Schwindel oder Ohnmacht kommen. Sinnvoll ist ein kontrolliertes Ausstoßen, mit einem “Tss”-Laut oder einem mehr oder weniger leisen oder lauten Grunzen, Stöhnen oder Ächzen. In etwa so, wie wenn man sich räuspert.

Wenn du mehr über die Hintergründe erfahren möchtest, schau gerne in dieses Video: